Sonntag, August 19

Frequency Festival

Ich denke mal, dieses Bild spricht für sich.

Von 14. bis 18. August war ich ja am Salzburgring beim Frequency-Festival. Am Dienstag gleich nach der Arbeit machte ich mich auf den Weg - per Zug. Alles ging gut und ich bekam sogar einen Sitzplatz im Shuttle-bus zum Salzburgring. Also hier muss ich echt mal ein Lob an die Veranstalter loswerden - die Shuttle-Verbindung war echt 1A!
Am Tag 0 (noch keine Bands, dafür schon zelten) ham wir erst mal unsere Zelte aufgestellt, genehmigten uns das ein oder andere Biertschi und gingen um 22 Uhr (schon) schlafen. (Aber ich war ja auch sehr geschlaucht) Die (sch...) Piefke neben uns hatten leider Gottes ein Megaphon und so hab' ich in der Nacht, wenns gut geht, drei Stunden am Stück geschlafen. *ts*


Zelt-Meer am Festival


Am Tag 1 samma dann um halb 7 durchs Megaphon wieder saaaaanftest geweckt worden, worauf wir dann gleich frust-gefrühstückt ham und auch gleich den Griller fürs Mittagessen angeworfen haben. Mein "Haubenkoch"-Bruder hat dann geniale Würstel und Kotlett gegrillt und um 3-halb 4, nachdem wir endlich Isabellas Rucksack hatten (den sie zu Haus vergessen hatte) , schlossen wir uns endlich der wogenden Festival-Masse aus Menschen an und wanderten zum A1-Ring runter. Der erste Act den wir uns anschauten war "I und die Gitarre von meiner Mama". Nicht gerade musikalisch wertvoll, jedoch umso lustiger der Name und die Lieder. Danach dann "The View" (ganz okay), "And you will know us by the trail of dead" (Naja), "Eagles of death metal" (super!) Nach den Eagles bekam Astrid dann extremes Kopfweh, das wir natürlich irgendwie behandeln mussten, also ging ich mit ihr zum Sanitäts-Zelt. Dort stellte der Doktor prompt einen Sonnenstich fest, woraufhin sie dann zum Zelt zurückwanderte. Nun nur noch zu dritt, genossen wir ein geniales "Silverchair"-Konzert. Dann ging's wieder zurück zu "Home sweet Telt" und dann schließlich in die "Hapfen".


Die "Race" Stage


Am Tag2 wars in der Früh wie am Tag1 (Langsam schließ' ich mich den Piefke-Hassern auch an!), nur gab es an diesem Tag Ripperl, und wir gingen am Donnerstag schon früher zur Bühne, da wir uns "Sugarplum Fairy" anschaun wollten (genial!). Danach "Juliette and the licks" (überraschend genial!), dann MIA (naja, wers mag), Snow Patrol (hat komischerweise reingepasst!), die "Beatsteaks" (immer wieder ein Genuss), "Nine inch nails" (kotz, würg) und schließlich die beste Band der Welt "die Ärzte" (supergenial!)


Juliette Lewis

"Rod" Rodrigo Gonzales

Die Ärzte (a bisi dunkel, aber i denk, vergrößert erkennt mas schon)

Am Tag 3 waren wir natürlich schon extremst geschlaucht (die Deutschen anscheinend auch, weil sie uns erst um halb 9 aufgeweckt ham) und sind daher erst um halb 6 zum Festival-Gelände runtergehatscht. Dort ham wir uns "the locos" (Ska-Punk genialst), "Fall Out Boy" (ganz okay), "Kaiser Chiefs" (super-genial!) und einen Teil von Seeed angehört. (Wahnsinn!!) Dann bin ich gleich zum Shuttle-Bus und ab nach Graz. Um halb 8 am Samstag war ich in dann dort, nach einer Nacht ohne bzw. mit wenig Schlaf am Boden im Gang vom Zug.

Vorfreude auf die "Kaiser Chiefs"

Fazit: Das Festival war heuer von Absagen geprägt (Tool, Freundeskreis, Mika etc.), war aber trotzdem ganz okay. Vielleicht werd' ich auch langsam schon zu alt, da mir die besoffenen Jugendlichen ganz schön auf die Nerven gehen.

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